Sunday, April 23, 2006

Unsere kleine Tierwelt....


Unsere Tierwelt besteht auß mehrerern und Verschiedene Tierarten,
Aus Hunden, Katzen, Hasen, Fische wie auch Echsen.
Über die lebens art und haltungen der Tiere können sie hier vieles nach lesen.



Der Hund...

Hunde Rassen von A-Z


Afghane
Airedale Terrier
Akita
Alaskan Malamute
American Foxhound
American Staffordshire Terrier
Amerikanisch-Canadischen, weißen Schäferhund
Amerikanischer Cocker Spaniel
Anglo-Francais
Appenzeller Sennenhund
Australian Cattle Dog
Australian Shepherd
Australien Terrier
Barbet
Barsoi
Basenji
Basset Artesien Normand
Basset Bleu de Gascogne
Basset Fauve de Bretagne
Basset Griffon Vendeen
Basset Hound
Bayrischer Gebirgsschweisshund
Beagle
Beagle Harrier
Bearded Collie
Bedlington Terrier
Belgischer Griffon
Belgischer Schäferhund (Groenendael)
Belgischer Schäferhund aus Malines (Malinois)
Belgischer Schäferhund aus Tervueren
Belgischer Zwerggriffon
Bergamasker Hirtenhund
Berner Laufhund
Bernhardiner, kurzhaarig
Bernhardiner, langhaarig
Bichon Frisee
Billy
Black and Tan Coonhound
Black and Tan Toy Terrier
Black Russian Terrier / Schwarzer Terrier
Bluetick Coonhound
Bobtail
Bologneser
Bolonka Zwetna
Bordeauxdogge
Border Collie
Border Terrier
Bosnische Bracke
Bouvier des Ardennes
Bouvier des Flandres
Boxer
Bracke - Dupuy
Bracke- Ariège
Bracke Bourbonnaiser
Bracke Francais
Braque Bleu d'Auvergne
Briard
Bullmastiff
Bullterrier
Cairn Terrier
Cane Corso
Cao de Agua Portugues - Portugiesischer Wasserhund
Cao do Castro Laboreiro
Cavalier King Charles Spaniel
Cesky Fousek / Böhmisch- Rauhbart
Chien d'Artois
Chow-Chow
Cirneco dell Etna (Sizilianische Bracke)
Collie Langhaar
Collie, Kurzhaar
Coton de Tulear
Dachsbracken
Dackel Kurzhaar
Dackel Langhaar
Dackel Rauhaar
Dalmatiner
Dandie Dinmont Terrier
Deerhound
Deutsch Drahthaar
Deutsch Kurzhaar
Deutsch Langhaar
Deutsche Dogge
Deutscher Jagdterrier
Deutscher Kleinspitz
Deutscher Schäferhund
Deutscher Wachtelhund
Do Khyi aus Tibet
Dobermann
Drentse Partrijshond
Drever
Dunker
Englische Bulldogge
Englischer Cocker Spaniel
Englischer Springer Spaniel
English Foxhound
English Setter
Epagneul Breton
Epagneul de Pont - Audemer
Epagneul Francais
Epagneul Picard
Erdelyi Kopo
EURASIER
Field Spaniel
Finnenbracke
Finnenspitz
Flat Coated Retriever
Foxterrier-Drahthaar
Foxterrier-Glatthaar
Französische Bulldogge
Galgo Espanol
Gammel Dansk Honsehund
Golden Retriever
Gordon Setter
Grahund
Grand Anglo - Francais
Grand Bleu de Gascogne
Grand Gascon Saintongeois
Grand Griffon Vendéen
Greyhound
Griechischer Laufhund
Griffon a Poil Laineux
Griffon Bleu de Gascogne
Griffon Bruxellois
Griffon Fauve de Bretagne
Griffon Nivernais
Großer Münsterländer
Großspitz (Deutscher Spitz)
Haldenstover
Hamiltonstövare
Hannoverscher Schweißhund
Harlekinpinscher
Harrier
Hovawart
Hygenhund
Irish Setter
Irish Terrier
Irisher Wolfshund
Istrianer Bracke
Italienische Bracke
Italienischer Laufhund
Italienisches Windspiel
Jack Russell Terrier
Japan Chin
Japan-Spitz
Jugoslawische Bergbracke
Jura Laufhund
Karelischer Bärenhund
Kerry Blue Terrier
King Charles Spaniel
Kleiner Münsterländer
Komondor
Kooikerhondje
Korthals - Griffon
Kromfohrländer
Kuvasz
Labrador Retriever
Lakeland Terrier
Landseer
Lapphund
Leonberger
Levesque
Lhasa Apso
Loewchen
Lundehund
Luzerner Laufhund
Magyar Vizsla / Ungarischer Vorstehhund
Malteser
Manchester Terrier
Mastiff
Mastino Napoletano
Mazedonische Bracke
Mittelschnauzer
Mops
Mudi
Neufundländer
Norfolk Terrier
Norsk Buhund
Norsk Elghund
Norwich Terrier
Österreichische Bracke
Otterhound
Owczarek Podhalanski
Papillon
Pekinese
Perdigueiro de Burgos / Burgos-Hühnerhund
Perdigueiro Portugues
Petit Anglo - Francais
Petit Bleu de Gascogne
Petit Griffon Bleu de Gascogne
Pinscher, Deutscher Pinscher
Podenco Ibicenco
Podenco Portugués Grande
Podenco Portugués Medio
Podenco Portugues Pequeno
Pointer
Poitevin
Polski Ogar
Pon
Porcelaine
Pudel
Pudelpointer
Puli
Pyrenäen - Schäferhund
Pyrenäenhund
Rastreador Brasileiro
Redbone Coonhound
Redtick Coonhound
Rhodesian Ridgeback
Riesenschnauzer
Rottweiler
Saluki
Samojede
Save-Bracke
Schillerstövare
Schweizer Laufhund
Schweizer Niederlaufhund
Scottish Terrier
Sealyham Terrier
Shar-Pei
Sheltie
Shiba Inu
Shih-Tzu
Sibirischer Husky
Skye Terrier
Sloughi
Slovensky Cuvac
Slowakische Schwarzwild - Bracke
Smalandsstövare
Soft Coated Wheaten Terrier
Somerset Harrier
Spanischer Schmecker
Spinone Italiano
St. Hubertushund
Stabyhond
Staffordshire Bullterrier
Steinbracke
Steirische Rauhhaarige Hochgebirgsbracke
Sussex Spaniel
Tennessee Treeing Brindle
Tibet Mastiff
Tibet Spaniel
Tibet Terrier
Tiroler Bracke
Toy Terrier
Treeing Walker Coonhound
TSCHECHOSLOWAKISCHER WOLFSHUND
Ungarischer Kuvasz
Ungarischer Windhund, Magyar Agar
Volpino Italiano oder Italienischer Kleinspitz
Weimaraner
Welsh Corgi
Welsh Springer Spaniel
Welsh Terrier
West Highland White Terrier
Westfälische Dachsbracke
Wetterhond
Whippet
Yorkshire Terrier
Zwergpinscher
Zwergschnauzer
Zwergspitz

Welpen Auzucht:

Die Nahrungsansprüche heranwachsender Welpen verändern sich im Laufe ihrer Entwicklung erheblich. Bis zu einem Alter von ca. 4 Wochen sollte der Welpe ausschließlich mit Muttermilch ernährt werden. Der genaue Zeitpunkt der Beifütterung richtet sich nach der Milchmengenproduktion der Hündin und der Anzahl der Welpen. Wenn die Welpen vermehrt unruhig werden, ständige Sauglust zeigen und Interesse an der Nahrung des Muttertieres entwickeln, sollten Sie mit der Beifütterung beginnen.

Um die Milchproduktion des Muttertieres anzuregen und Nährstoffmängel zu vermeiden, empfiehlt es sich, bereits während der Trächtigkeit mit der Verfütterung der Welpennahrung an die Hündin zu beginnen, denn der Energie- und Nährstoffbedarf, insbesondere an Calcium und Phosphor steigt mit Beginn der Laktation (Milchproduktion) erheblich an.

Der mit dem Verkauf eines Welpen verbundene Ortswechsel sollte auf gar keinen Fall mit einem gleichzeitigen Futterwechsel verbunden sein. Falls möglich, lassen Sie sich vom Vorbesitzer eine ausreichende Menge des zuvor verwendeten Futtermittels mitgeben.

Erst wenn der psychische Stress infolge der Trennung von Mutter und Geschwistern durch die Bindung an den neuen Besitzer überwunden ist, sollten Sie unter langsamem Beimischen der neuen Welpennahrung das Futter umstellen!

Welche Welpennahrung ist nun die richtige ?
Die ersten 6-8 Lebensmonate umfassen die Hauptwachstumsphase von Junghunden. Hinsichtlich des in dieser Zeit benötigten Energie- und Nährstoffbedarfs bestehen zwischen den einzelnen Rassen, aber auch zwischen den Individuen in Abhängigkeit von der Haltung, erhebliche Unterschiede. Ernährungsfehler sind maßgeblich an der Entstehung von Skeletterkrankungen (HD, Rachitis,...) bei Welpen großer Rassen beteiligt. Damit Knochen- und Gelenkerkrankung erst gar nicht entstehen und um dem unerwünschten und gesundheitsschädlichen Schnellwachstum (Hyperwachstum) vorzubeugen, benötigen Welpen großer Rassen einen genau abgestimmten Gehalt an Energie und Eiweiß (Rohprotein weniger als 30% Trockensubstanz), sowie einen ausgewogenen und moderaten Gehalt an Calcium und Phosphor.

Die Wachstumsgeschwindigkeit wird erheblich vom Rohproteingehalt beeinflusst, die Endgröße dagegen jedoch nicht, da sie überwiegend genetisch vorgegeben ist.

Zur Einschätzung der optimalen Futtermenge empfiehlt es sich, den Junghund regelmäßig zu wiegen und unter Anwendung unserer rasse (endgewichts-) spezifischen Welpentabelle zu beurteilen. Am besten verwenden Sie dabei das Normalgewicht des gleichgeschlechtlichen Elternteiles, notfalls den Rassestandard. Man sollte vorsichtshalber allerdings das Endgewicht lieber etwas niedriger ansetzen; denn ein leicht verzögertes Wachstum hat keine negativen Effekte auf die Tiergesundheit.

Bei Welpen kleiner und mittlerer Rassen ist die Überversorgung mit Calcium und Phosphor nicht problematisch, da deren Wachstum deutlich langsamer erfolgt und keine vergleichbaren Unterschiede im Körpergewicht bestehen.

Hier ist die Versorgung mit leicht verdaulichem, tierischem und pflanzlichem Eiweiß besonders wichtig. Um eine gute Akzeptanz zu erreichen, sollte die Krokette besonders schmackhaft und dem Gebiss des Welpen angepasst sein.

Für die Gesundheit des Welpen ist die Kautätigkeit von großer Bedeutung. Daher ist es außerordentlich wichtig, ihn zum Kauen anzuhalten. Sollte die Fütterung einer schmackhaften gesunden Feuchtnahrung (Dose oder Selbstgekochtes) gewählt werden, ist es unbedingt ratsam, neben dieser Nahrung Trockenfutter zu verfüttern. Der durch den regelmäßigen Kauvorgang entstehende Druck bildet die Zahnfächer in der Kieferleiste fester aus und sorgt für einen kräftigen Unterkiefer. Außerdem findet bereits während des Kauvorganges über die Einspeichelung eine Vorverdauung im Maul statt.

Verfüttern Sie die entsprechende Welpennahrung bis zum Ende der Wachstumsphase, d.h. bei kleinen Rassen bis zum 8. Monat, bei großen Rassen bis zum 12. Monat. Danach wählen Sie je nach Energiebedarf und individuellem Anspruch des Tieres das entsprechende Folgefutter.

Grundsätzlich sollten Sie bei Verwendung einer speziellen Welpennahrung keine Ergänzungsfuttermittel, wie z.B. Mineralstoff- oder Vitaminpräparate oder Futterkalk zusätzlich geben!

Fütterungstechnik
Die Fütterung sollte zunächst bei 3-4 Mahlzeiten pro Tag liegen, ab 10 Monaten genügen 2 Mahlzeiten täglich. Grundsätzlich sollte der Futternapf nach Zuteilung innerhalb von 20 Minuten wieder entfernt werden, so dass der Welpe lernt, in einer nicht zu lang bemessenen Zeitspanne zu fressen. Werden feste Zeiten eingehalten, so beugt dies auch dem Betteln vor.


Voraussetzungen zur Begleithundeprüfung


Der Hund zeigt dabei bestimmte Gehorsamsübungen und sicheres Verhalten im Straßenverkehr.

Er darf sich nicht von Autos, Fahrradfahrern, Joggern usw. beeindrucken lassen,

soll sich also freundlich und unbeteiligt verhalten.

Wird er vor einem Geschäft angebunden, darf er keine vorübergehenden Passanten oder fremde Hunde anbellen oder anknurren. Lärm und Menschengewühl sollten ihn auch nicht aus der Ruhe bringen,

und er soll brav an der linken Seite seines Herrchens oder Frauchens bei Fuß bleiben.

Gefordert wird, dass der Hund angeleint und auch ohne Leine brav auf das Kommando Fuß hin an der

linken Seite seines Führers geht. Bleibt dieser stehen, so soll sich der Hund setzen. Geht er links oder rechts

herum so hat ihm der Hund zu folgen, ohne dass ein Leinenruck oder Kommando notwendig ist.

Die bei der Begleithundeprüfung geforderten Gehorsamsübungen erleichtern den Alltag sehr,

daher sollte jeder Hundebesitzer mit seinem Tier die Begleithundeprüfung ablegen.

Sie ist Voraussetzung für den Schutzhundesport und auch für die Teilnahme an Agility-Turnieren.



Schutz- und Gebrauchshunde

Dieser Ausbildungsbereich ist der Älteste. Er geht auf den Anfang des 20.Jahrhunderts zurück, als auch Privatleute anfingen für den eigenen Schutz Hunde auszubilden. Diese Hundefreunde fanden sich in Vereinen zusammen, die sie dann auch folgerichtig "Polizei und Schutzhunde Verein......" genannt haben. Diese Tradition der Hundeausbildung wurde auch nach dem 2.Weltkrieg fortgesetzt. Im Laufe der Zeit hat sich aber das Bild des Schutzhundes in den Vereinen sehr stark gewandelt. Es kam in den abzulegenden Prüfungen immer mehr darauf an, daß der Hund exakt arbeitet und damit für einen Leistungsrichter bewertbar wurde. So wurde aus dem ehemaligen Schutzhund ein reiner Sporthund. Die Anforderungen stiegen und heute ist die VPG-Prüfung eine der schwersten überhaupt.


Jede Prüfung wird von einem vom Landesverband gestellten und entsprechend ausgebildeten Leistungsrichter bewertet.

Zu Beginn aller Aktivitäten findet eine Unbefangenheitsüberprüfung statt. Hierbei überzeugt sich der Leistungsrichter, daß der Hund auch wirklich der Hund ist, der für die Prüfung angemeldet wurde. Dies geschieht anhand der Tätowierung/ oder der Chipnummer der Hundes. Dazu muß der Hund natürlich angefaßt werden. Zeigt er sich aggressiv, wird er sofort von der Prüfung ausgeschlossen.

Die "Schutzhundprüfung" (SchH), jetzt "Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde" (VPG), gibt es in drei Klassen. Jede dieser Klasse enthält drei Abteilungen. Für jede dieser Abteilungen werden maximal 100 Punkte vergeben. Die erste Abteilung beinhaltet das Suchen einer von einem Menschen gelegten Fährte. Diese wird in der ersten Stufe vom Hundeführer selber, in den Stufen II und III von einem Fremden gelegt. Diese Fährte wird von Stufe zu Stufe länger. In jeder Spur werden bis zu vier 90 Grad Winkel eingebaut. Nach einer gewissen Zeit beginnt (Stufe III nach 50 min.) der Hundeführer mit seinem Hund an einer 10m langen Leine diese Spur auszuarbeiten. Der Hund muß dieser gelegten Spur folgen und die vom Fährtenleger ausgelegte, kleine Holz-, Stoff oder Lederstücke finden.

Die folgende Unterordnung findet auf dem Hundeplatz statt. Hier wird die Führigkeit des Hundes überprüft. Dazu sind immer 2 Hundeführer mit ihren Hunden auf dem Platz. Ein Hundeführer geht mit seinen Hund zum Rand des Platzes. Dort wird der Hund abgelegt. Er bekommt das Kommando "Platz" und muß solange liegen bleiben, bis das andere Team seine Unterordnung beendet hat. Es wird nun gewechselt und der zuvor abgelegte Hund zeigt, was er gelernt hat. Es werden alle Hunde, in allen Stufen ohne Leine vorgeführt. So muß bei der Übung "Freifolge" der Hund auf der linken Seite des Hundeführers bei wechselnden Geschwindigkeiten immer auf Höhe des Knies laufen. Dieses Verhalten muß der Hund auch dann zeigen, wenn es durch die sogenannte "Gruppe" geht. Dies sind mindestens 4 Personen, durch die der Hund seinem Hundeführer folgen soll. Dann folgt die "Sitz-"Übung. Hierbei hat sich der Hund nach einigen Schritten mit dem Hundeführer, auf dessen hin Kommando sofort zu setzten. Der Hundeführer läuft dabei weiter und entfernt sich so von ihm. Auf Anweisung des Leistungsrichters geht er wieder zu seinem Hund zurück. Der Hund muß die ganze Zeit auf seinem Platz sitzen bleiben. Die folgende "Platz-"Übung ist genauso aufgebaut, nur ruft dabei der Hundeführer seinen Hund zu sich. Dieser sollte sich dann zuerst vor ihn setzten, um dann auf Kommando auf die linke Seite zu wechseln. Die nächste Übung ist in der Ausführung identisch, nur wird statt "Platz", das Kommando "Steh" gegeben.
Nun folgen die schwersten Übungen. Diese sind ein Apportieren von Bringhölzer auf ebener Erde, über eine 1m hohe Hürde und 1,80m hohe Schrägwand. Nachdem dies erfolgreich beendet wurde, wird zum Abschluß die "Voraus" Übung gezeigt. Hierbei löst sich der Hund nach einigen Schritten, auf Hörzeichen des Hundeführers, in schneller Gangart, in einer geraden Linie vom Hundeführer. Auf Kommando des HF hat er sich sofort hinzulegen.

Damit wäre die Unterordnung geschafft und es folgt der spektakulärste Teil der VPG Prüfung: der "Schutzdienst".

Hierzu wird ein sg. "Helfer im Schutzdienst" gebraucht. Dieser Helfer hat jahrelange Erfahrung mit Hunden im Schutzdienst. Er hat einen speziellen Schutzarm, damit die Hunde in diesen Arm beißen können. Um vor Kratzspuren der Pfoten geschützt zu sein, hat er eine Leder Jacke und Hose an. Es stehen auf dem Platz sechs Verstecke bereit, auf jeder Seite 3. Diese Verstecke sind nach hinten offen und so groß, daß sich ein Mensch darin verstecken kann.

Der Hundeführer geht mit seinem Hund zum Ende des Hundeplatzes. Der Hund wird abwechselnd in die linken und rechten Verstecken geschickt, um den Helfer zu suchen. Der Hundeführer läuft dabei weiter auf einer gedachten Mittellinie. Hat der Hund den Helfer im sechsten Versteck gefunden, so hat er ihn anhaltend zu verbellen, ohne den Helfer zu belästigen oder zu berühren. Bei der VPG I wird der Hund festgehalten und der Helfer geht in ein anders Versteck: Der HF geht nun mit seinem nicht angeleinten Hund an diesem Versteck vorbei. Wenn der HF kurz vor dem Versteck ist, erfolgt ein Überfall auf den Hund. Diesen hat er zu vereiteln. Auf Anweisung des Richters hat der Hund auf Kommando den Fang zu öffnen. Nach dieser erfolgreichen Abwehr geht der Hundeführer mit Hund zum Ende des Platzes. Der Helfer befindet sich am anderen Ende des Platzes und läuft auf den Hundeführer zu. Ab einer gewissen Entfernung wird der Hund losgelassen. Er soll auch diesen Angriff vereiteln. Nach dem "Auslassen" geht der Hundeführer zu seinem Hund und "führt" den Helfer ab. Alle drei gehen gemeinsam zum Leistungsrichter und melden den Schutzdienst als beendet ab.

Ab VPG II wird nach dem "Finden des Helfers" der Helfer aus dem Versteck gerufen. Sobald der Helfer steht, wir der Hund im schrägen Winkel abgelegt. Nach ein paar Sekunden versucht der Helfer wegzurennen. Diese Flucht muß nach spätesten 15 Schritten vereitelt sein. Nun erfolgt ein Gegenangriff auf den Hund. Ist dieser abgewehrt, folgt die Übung "Rücktransport". Dabei geht der Helfer ein paar Schritte vor dem Hundeführer her, der mit frei bei Fuß laufenden Hund folgt. Auch hier erfolgt ein Angriff auf den Hund. Ist dies geschafft, geht wie bei der VPG I der Hundeführer zum Ende des Hundeplatzes und es folgt die oben genannte "Lange Flucht". Danach ist der Schutzdienst beendet, und der Hundeführer meldet sich beim Leistungsrichter ab.

Nach dem Abmelden des Hundeführers bewertet der Leistungsrichter die gezeigt Arbeit und gibt die erzielten Punkte bekannt. Von 100 möglichen Punkten müssen mindestens 70 erreicht werden, bzw. 80 um in der nächst höheren Stufe zu starten. Eine Prüfung gilt als Bestanden mit mindestens 70 Punkten in jeder einzelnen der drei Abteilungen.




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